Besuch der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf

Auf Einladung von Dr. Bastian Fleermann besuchte eine Gruppe Ratinger Jonges die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf.

Die Gedenkstätte wurde am 17. September 1987 in Düsseldorf eröffnet und befindet sich im Stadthaus in der Düsseldorfer Altstadt.

In der von der Stadt Düsseldorf getragenen Einrichtung ist eine Fülle von Einzelschicksalen dokumentiert.

In einem original erhaltenen Gewölbekeller mit einer ständigen Ausstellung bekommt man noch heute einen Eindruck von der überaus bedrückenden Atmosphäre. Die Mahnstätte versucht, den Besuchern das düstere Kapitel deutscher Geschichte zu vermitteln.

Die Dauerausstellung „Verfolgung und Widerstand in Düsseldorf 1933 - 1945” war dann auch der Mittelpunkt des Jongesbesuches.

Die Ausstellung erinnert an die Verfolgung des Nationalsozialismus - vor allem Juden, Sinti, Roma, Homosexuelle und politisch Verfolgte. Sie informiert über die Situation der katholischen und evangelischen Kirchen und deren Mitglieder und über die politischen Parteien und Anarchisten.

Eine kleine Wiedergutmachung  soll die einmal im Jahr gestartete Einladung überlebender Zwangsarbeiter für eine Woche nach Düsseldorf sein.

Ca. 20.000 Besucher kann die Gedenkstätte jedes Jahr begrüßen.

Die Ratinger Jonges waren beeindruckt vom Besuch und den Ausführungen des stellvertretenden Leiters der Mahnstätte Fleermann.