Ratinger Jonges trafen ihre Düsseldorfer Kollegen

Mit ihrem neuen Baas Detlev Parr an der Spitze waren die Düsseldorfer Jonges zu Gast bei den Ratinger Jonges. Man wollte sich  kennenlernen und es sollten Erfahrungen über ihre bisherigen Aktivitäten ausgetauscht werden.

Nämlich viele Gemeinsamkeiten haben die beiden größten Heimatvereine ihrer Städte. Die Gründungsväter beider Vereine hatten sehr genaue Vorstellungen über ihre Ziele: den Vereinen wurde die Pflege und Förderung der heimischen Gebräuche und Geschichten, der Mundart und insbesondere der Erhalt charakteristischer Bauten und Anlagen aufgegeben. Das heißt aber nicht, dass man sich nicht weltoffen gegenüber allen Neuerungen zeigte.

Diese großen Grundsätze gelten bis heute und so soll es auch zukünftig bleiben. Beide Vereine unterstützen darüber hinaus soziale Einrichtungen und spenden für gemeinnützige und mildtätige Zwecke. Bei allen diesen Aktionen hat es sich als sehr hilfreich erwiesen, dass die Vereine parteipolitisch und konfessionell neutral sind.

Zum Abschluss des Besuches beschlossen die Baase Georg Hoberg und Detlev Parr, dass man die gegenseitigen Besuche auch weiterhin pflegen sollte, eine ständige Verbindung sei ja schon die Straßenbahnlinie 712 gegeben, so Hoberg.