Bruder Klaus Kapelle

Foto: V. Schrimpf

Alt und modern, robust und spirituell: Eine Tagesfahrt der besonderen Kontraste haben die Ratinger Jonges im April unternommen. Zunächst stand in Wachendorf die Bruder-Klaus-Feldkapelle auf dem Besichtigungsprogramm, anschließend ging es weiter zur Burg Satzvey. Der Bauherr der Bruder Klaus Feldkapelle, Hermann-Josef Scheidtweiler,  führte persönlich  die 32-köpfige Jonges-Gruppe und berichtete anschaulich über die Entstehungsgeschichte. Das Landwirts-Ehepaar Scheidtweiler hatte die Kapelle gestiftet und von dem Schweizer Architekten Peter Zumthor entwerfen lassen. Von außen ein fünfeckiger, fensterloser  Betonturm, innen eine zeltartige Höhle, die nach oben geöffnet ist. Errichtet wurde die Kapelle aus 112 Fichtenstämmen,  um die herum lagenweise Stampfbeton geschichtet wurde. Die Jonges waren von dem Bauwerk und seiner  minimalistischen Ausprägung von außen wie von innen tief beeindruckt. Aufmerksam hörten sie in dem kleinen, fensterlosen Innenraum Scheidtweilers Erklärungen zu, den Blick immer wieder zur einzigen Öffnung in zwölf Meter Höhe in den Himmel gerichtet.

 

Burg Satzvey

Foto: V. Schrimpf

Wesentlich bodenständiger ging es an der nächsten Station des Tagesausfluges zu bei der Besichtigung und Führung um und durch die Burg Satzvey. Die Anlage aus dem 12. Jahrhundert gilt als die  am besten erhaltene Wasserburg des Rheinlandes. Die Jonges lernten ihre wechselhafte Geschichte und ihre Besitzer kennen. Heute finden auf Burg Satzvey regelmäßig Ritterspiele, Mittelaltermärkte, Theateraufführungen, Feste und Märkte statt.