Foto: V.Schrimpf

Der jährliche Besuch der Ratinger Jonges im  Museum der Stadt ist ein Muss.
Dr. Alexandra König, Leiterin des Museums, führte die Jonges höchstpersönlich durch die hervorragend gestaltete Dauerausstellung:
„Ratinger Stadtgeschichte“.
Sie reicht von der Urgeschichte der Stadt, über die Stadterhebung, bis in die Neuzeit.
Skulpturen, Ausstellungsstücke, Schaukästen, graphische Darstellungen, Fotos und Ölbilder machen die Ausstellung übersichtlich und für jedermann verständlich. Einen breiten Raum nehmen auch die Werke des 1747 in Lintorf geborenen Johann Peter Melchior ein. Seine umfangreiche Lebensgeschichte beginnt als Hofbildbauer im Dienst des Mainzer Fürstbischofs, bevor er zum bedeutenden Modellmeister der Porzellanmanufakturen Höchst, Frankenthal und Nymphenburg wurde.
 
Der Beginn von einer verträumten Kleinstadt zu einer boomenden Hightech-Stadt begann dann ab 1784. Johann Gottfried Brügelmann gründete die Baumwollspinnerei Cromford. Sie war die erste Fabrik auf dem europäischen Kontinent, die vollautomatisch arbeitete sowie die Firma Keramag mit ihren für damalige Verhältnisse modern produzierten Sanitärprodukten und die Firma Constructa, die den ersten Vollwaschautomat produzierte oder der Motorroller, die Vespa, die in Ratingen in Lizenz gebaut wurde sowie die Lastkraftwagen der Firma DAAG. Alle Produkte brachten Ratingen den Ruf eines bekannten Industriestandortes ein. Eine informative Ausstellung, die die  Geschichte unserer Stadt hervorragend darstellt.