Jecke Jonges fiere - Karneval op Platt

Foto: V.Schrimpf

Karnevalsprinz Peter I. ist ein Ratinger Jong

Der närrische Endspurt des Karnevals beginnt bei den Jonges mit dem  Besuch der Tollitäten der Session.
Mit einem großen Aufgebot, bestehend aus Mitgliedern des Karnevalsausschusses und der Schirmherren, besuchten das Kinderprinzenpaar Moritz I. und Jacquelin I. sowie das Prinzenpaar Peter I. und Renate I. die Jonges im Dicken Turm und waren auch zu Gast im Spiegelsaal bei der Jongesveranstaltung:
„Jecke Jonges fiere Karneval op Platt“.
 
Schon seit 1988 feiern die Jonges ihren „Närrischen Frühschoppen Karneval op Platt“.
Diese Veranstaltung, ist Brauchtum und Frohsinn in vollendeter närrischer Form. Prächtige Stimmung, gute Unterhaltung, Kneipenkarneval vom Feinsten.
Auch dieses Mal war kein freier Platz mehr zu ergattern.
Pünktlich um 10.11 Uhr begrüßte der Baas der Jonges, Georg Hoberg, die Jonges und Gäste, selbstverständlich in Mundart.
Vorstandsmitglied Achim Pohlmann hatte einige karnevalistische Highlights aus dem Hut gezogen und führte souverän durch das Programm. Ohne ihn wäre der Jongeskarneval in den letzten Jahren nicht das was er ist.
„Viel Spaß an der Freud“.
Es gab wieder ein wahres karnevalistisches Feuerwerk, das die ca. 250 Jonges und Gäste im Saal so richtig erfreute:
Die Erdnuss, dat Fimmänchen, die Fischgesichter, der Gardetanz FIDELIO, Manni der Rocker. Sie alle brauchten nur wenige Minuten, um  die Karnevalsherzen der Besucher zu begeistern.
 
Ein besonders närrisches Hochgefühl erlebten die Jonges, als sich der Besuch der Prinzenpaare ankündigte.
Der diesjährige Prinz Peter I. begrüßte die Anwesenden mit den Worten, es sei ihm eine Herzensangelegenheit die Jonges zu besuchen und bedankte sich für den herzlichen Empfang. In einer ganz persönlichen Ansprache an Baas Georg Hoberg: „Ich weiß, dass kein Vorgänger, ohne Unterschrift auf eurem Aufnahmeantrag geleistet zu haben, die Veranstaltung verlassen darf.“
Gesagt, getan, Zustimmung allerseits.
Die Jonges waren zufrieden.
 
Ein langer Vormittag, bei dem es sich mal wieder herausstellte, dass die Ratinger Jonges zu feiern verstehen, und man sollte zukünftig ein solches Ereignis einfach nicht verpassen. Vier Stunden wurde gefeiert. Ein Närrischer Frühschoppen der Spitzenklasse.
Es verlangt nach Wiederholung.