Von der Düsseldorfer Carlstadt durch die Neustadt zur Alstadt

Fotos: U.Otte

Auf der Suche nach der historischen Vergangenheit sind die Jonges vielfältig aufgestellt. Dieses Mal führte sie ihre Spurensuche nach Düsseldorf. ihr Begleiter war wieder Manfred Hebenstreit, Historiker und Mitglied der Aktionsgemeinschaft Düsseldorfer Heimat- und Bürgervereine.

Er hatte die Exkursion in den Stadtgebieten so aufgebaut, dass selbst für den Nichtkenner der Düsseldorfer Innenstadt ein klares Bild der drei Stadtteile erkennbar war.

Wenn man mit der Carlstadt beginnt, fällt vor allen Dingen der über die Region hinaus bekannte Carlsplatz mit seinem stationären Wochenmarkt auf. Typisch für den Stadtteil sind außerdem die zahlreichen Antiquitätengeschäfte und die vielen Restaurants und Kneipen, wobei es erheblich ruhiger zugeht als in der benachbarten Altstadt. Ebenso beherbergt die Carlstadt mehrere Kulturinstitute. Heute ist die Carlstadt ein beliebtes Wohngebiet und gehört zu den reichsten Düsseldorfer Stadtteilen.

Auf dem heutigen  Düsseldorfer Stadtgebiet gibt es zwar ältere Stadtteile als die Altstadt, z. B. Kaiserswerth und Gerresheim, aber dafür ist der flächenmäßig zweitkleinste Stadtteil die Keimzelle. Hier ist das historische, politische und kulturelle Zentrum. Auf engstem Raum befinden sich nicht nur das Rathaus, Museen, die Kunstakademie sondern auch die größte Amüsiermeile weit und breit. Er ist deshalb der bekannteste Stadtteil Düsseldorfs.

Zum Zeitpunkt der Stadterhebung 1288 ist die Geschichte der Altstadt für viele Jahrhunderte identisch mit der Geschichte Düsseldorfs.

Zusammengefasst, so Hebenstreit, erstrecken sich die Stadtteile Carlstadt, Neustadt und Altstadt vom Schwanenspiegel bis zur Oberkasseler Rheinbrücke.

Ein Übergang zwischen den einzelnen Stadtteilen ist, wie eingangs schon erwähnt, für Besucher und selbst für die Düsseldorfer Bürger kaum zu erkennen.

Die gesamte Fläche ist immer nur die „Altstadt“.

Manfred Hebenstreit gab ein ganzes Füllhorn an detaillierten Schilderungen über den Werdegang der Statteile bis in die heutige Zeit an die Jonges weiter.