Biwak der Jonges

Foto: V.Schrimpf

Wenn die Ratinger Jonges zum Biwak rufen und das seit fast 41 Jahren, setzen sich wie in den letzten Jahre regelmäßig bis zu 600 Leute in Bewegung, um dabei zu sein.

Das Brauchtum in Ratingen hat nach wie vor Hochkonjunktur, denn nur eine Woche nach dem großen Schützenfest der St. Sebastiani-Bruderschaft haben die Jonges es wieder geschafft, mit ihrem Biwak bei den Bürgerinnen und Bürgern für Aufmerksamkeit zu sorgen.

Die Reithalle auf Gut  Lohof ist der Treffpunkt des jährlichen Biwaks. Die war wie immer rappelvoll. Dies ist ein Zeichen, dass die Jonges bedingt durch ihre Arbeit, viele Freunde haben.

Die immer größer werdende Schar der Besucher machte insgesamt drei Umzüge notwendig: über den  Anfang in Eggerscheidt, dem Innenhof der Wasserburg Haus zum Haus, dem Gut Schimmershof der Familie Paas bis sie vor 14 Jahren in die Reithalle auf Gut Lohof umzogen. Auch hier als Gastgeber  Hanno Paas und seine Frau Christa.

Aber nicht nur die Mitglieder, sondern viele Vertreter aller Gesellschaftsschichten waren der Einladung der Jonges gefolgt

Damit haben sie wieder bewiesen, dass sie ein  Verein sind, der mit  seinen Aktivitäten nicht nur die Mitglieder, sondern auch bei den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt außergewöhnlich präsent ist.

Feiern konnten die Jonges schon immer, auch für das diesjährige Biwak hatte  Vorstandsmitglied Achim Pohlmann wieder ein tolles Programm zusammengestellt und das hieß, gute Unterhaltung und feiern bis zum Abwinken.

Unter den Gästen waren unter anderem:

Der Baas der Düsseldorfer Jonges, Wolfgang Rolshoven, sowie der ehemalige Vizebaas Dr. Klaus Eitel-Schwarz, Alt- stellvertretender Bürgermeister und Jongeskönig Wolfgang Diedrich, Exbürgermeister Harald Birkenkamp, Vertreter der Stadtverwaltung, Prinzenpaare des Karnevals, Schützenkönige und Vertreter der Politik waren ebenso reichlich anwesend, so unter anderem: MdB Peter Beyer, die ehemaligen MdB Heinz Schemken und Detlef Parr, die MdL Dr. Wilhelm Droste und Elisabeth Müller-Witt, Mitglieder aller politischen Parteien Ratingens sowie als oberster Beschützer der Jonges der Polizeichef Elmar Hörster höchstpersönlich.

Die Ratinger Jonges, so die allgemeine Meinung, haben sich als gute Gastgeber präsentiert.