551 Jahre Dicker Turm

Die Jonges feierten

Der mächtigste der ehemaligen 14 Wehrtürme der Stadt Ratingen, der Dicker Turm, wurde nach der Beendigung der Sanierungszeit von 2007 - 2009 durch die Ratinger Jonges als offenes Denkmal allen Bürgern zugänglich gemacht, und das  haben sie bisher eingehalten. Seit der  Wiedereröffnung veranstalten sie alle zwei Jahre ein Turmfest.

Darüber hinaus kommen im Rahmen einer Stadtbesichtigung ständig Besucher-gruppen, um einen Blick in den Dicken Turm zu werfen. Die Geschichte des Turms, die Räumlichkeiten  und die Aktivitäten der Jonges stehen dabei im Mittelpunkt.

Hierfür ist bei den Jonges Turmbaas Karl-Heinz Dahmen verantwortlich. Er empfängt die Gäste, hat immer die passende Antwort zu Hand und  lebt und denkt rund um den Dicken Turm.

2014 sollte dann der 550. Geburtstag stattfinden, aber der große Regen hatte etwas dagegen und verwässerte die Feier total. Das aber holten die Jonges in diesem Jahr nach.

Für die Bürger und Gäste der Stadt ist und bleibt der Dicke Turm eine Attraktion und  Anziehungspunkt, das merkte man auch beim diesjährigen Turmfest, denn es war wieder jede Menge los. Circa 600 Gäste lockte die Feier an unter ihnen MdB und Ratinger Jong Peter Beyer, MdL Elisabeth Müller-Witt, die neue Vorsitzende der Ratinger CDU  Melanie Meyer und viele Vertreter der Ratinger Brauchtumsvereine. Es war ein schönes Fest, dass der Bedeutung dieses historischen Datums alle Ehre gereichte und die Jonges hatten auch für die entsprechende Unterhaltung vorgesorgt.

Als Highlight hielt der Mundartkreis der Jonges Vorlesungen aus ihrem neuen Mundartbuch: „Vorzäll mech wat op Platt“.

Aber auch  die übrigen Unterhaltungsprogrammpunkte die den Besuchern geboten wurden, konnten sich sehen lassen.

Das Blasorchester der Musikschule Ratingen unter Leitung von Paul Sevenich

Der Höseler Knabenchor unter Leitung von Toralf Hildebrand.

Das St. Suitbertus Tambourcorps und die Kapelle Stein.

Sie alle sorgten für eine prächtige Stimmung und aufgrund des großen Zuspruchs sind die Jonges also verpflichtet, ein weiteres Turmfest und damit verbunden ein Tag der offenen Tür zu planen. Der  Wettergott spielte in diesem Jahr auch mit, pünktlich zu Beginn der Veranstaltung strahlte die Sonne über dem Dicken Turm.