Eine Ära geht zu Ende

Die Wanderbaase nehmen Abschied

Wie kann man die Gemeinschaft stärken und seine Umgebung besser kennenlernen? Durch Bewegung! Das Wandern ist des Jonges Lust.

Seit zwanzig Jahren machen die Mitglieder der Ratinger Jonges gemeinsame, regelmäßige Wanderungen. Startschuss war der 24. April 1995.

Mit 17 Jonges wurde die erste Wanderung durchgeführt und mit der Zeit wurden es immer mehr. Für viele Mitglieder wurden die Montags-Wanderungen  zu einer festen Einrichtung ihrer Freizeitgestaltung.

Heute kann man mit Fug und Recht behaupten, die Idee war ein Volltreffer.

Die Wanderungen dienen seit dem nicht nur den gemeinsamen Wanderungen, sondern die Jonges demonstrieren auch gleichzeitig die Zugehörigkeit zum Verein.

Die gemeinschaftlichen Streifzüge durch Ratingens wunderschöne Umgebung brauchten aber akribische Vorbereitungen, denn Wiederholungen waren verpönt. Hierfür übernehmen Klemens Michels, Jürgen Bocksteegers und Wilhelm Blasberg als Wanderbaase die Verantwortung.

Heute fast zwanzig Jahre später, der Verein ist inzwischen auf fast 950 Mitglieder angewachsen, beteiligen sich ständig zwischen 60 und 80 Jonges, denn es macht einen riesengroßen Spaß dabei zu sein und man ist immer wieder erstaunt, wohin die Reise geht. Viel Unbekanntes rund um Ratingen gibt es deshalb nicht mehr zu entdecken.

Das Alter der Drei macht sich aber langsam bemerkbar, 80 Jahre sind nun mal kein Pappenstiel, deshalb war Ende 2014 Schluss.

Es war aber eine lange, schöne Zeit und nach 336 Montagswanderungen die sie  seit 1995 organisiert, geplant, betreut und durchgeführt haben, soll es nun reichen.

Die Verantwortung legten sie in jüngere Hände und die Nachfolger stehen auch schon bereit.

Harald Kronenberg, Gunter Müller und Hermann Johann sollen das Erbe übernehmen und damit ist gesichert, dass die Montagswanderung auch weiter eine bleibende Einrichtung im Jahresprogramm der Jonges bleibt.

Jongesbaas Georg Hoberg wünschte den Dreien im Namen des gesamten Vereins alles Gute verbunden mit einem großen Dankeschön und wünscht den Nachfolgern einen nahtlosen Übergang mit vielen schönen Ideen, um die wunderschöne Ratinger Umgebung weiter zu erforschen.