Jonges auf den Spuren der Schwebebahn

Fahrt im Kaiserwagen mit Kaffee und Kuchen

Neuigkeiten entdecken oder in die historische Vergangenheit einzusteigen das hat für die Ratinger Jonges  immer eine große Bedeutung. Hierzu gehören die vielfältigsten Exkursionen, so zum Beispiel Museums- und Firmenbesuche und Besichtigungen jeglicher Art.

Die Jonges können sich glücklich schätzen, in ihren Reihen immer wieder Ideengeber zu haben, die Neues erkunden, so Vorstandsmitglied Matthias Reuther mit der Idee, die Schwebebahn in Wuppertal zu besuchen.

Die Jonges  sollten mit dieser einmalige bauliche Konstruktion nicht nur fahren und besichtigen, sondern auch in ihre geschichtliche Bedeutung  einsteigen. Und so erfuhren sie, dass bereits in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts in den Städten Barmen und Elberfeld die Notwendigkeit erkannt wurde, ein zusätzliches Verkehrsmittel in die enge Talsohle zu bauen. Denn schon damals ließ die bauliche Substanz keinen Platz für zusätzlichen Verkehr offen. Bis man schließlich 1898 mit dem Bau der heutigen Schwebebahn begann, wurden vielfältige technische Überlegungen angestellt. Es erfolgte die Einigung für den Bau einer Schwebahn die fast ausschließlich den Verlauf des Flusses Wupper nutzen sollte.

Am 05. Dezember 1898 war es dann soweit, die erste Probefahrt wurde durchgeführt und am 01. März 1901 konnte dann der offizielle Personenverkehr eingeführt werden.

Heute kann man mit Fug und Recht behaupten, dass die täglich ca. 85.000 Fahrgäste, die die 13,3 Km in 35 Minuten bewältigten können, im weltweit sichersten Verkehrsmittel unterwegs sind.