140 Jahre Brauchtum im Dicken Turm

Foto: V.Schrimpf

Mit ihrem Baas Wolfgang Rolshoven waren die Düsseldorfer Jonges zu Gast im Dicken Turm.

Warum treffen sich die Ratinger und Düsseldorfer Jonges?

Man wollte sich noch näher kennenlernen und es sollten Erfahrungen über Aktivitäten ausgetauscht werden, denn viele Gemeinsamkeiten haben die beiden größten Heimatvereine ihrer Städte.

Die Gründungsväter hatten sehr genaue Vorstellungen über ihre Ziele: Die Pflege und Förderung der heimischen Gebräuche und Geschichten, der Mundart und insbesondere der Erhalt charakteristischer Bauten und Anlagen. Das heißt aber nicht, dass man sich nicht weltoffen gegenüber allen Neuerungen zeigen will. Darüber hinaus unterstützen sie soziale Einrichtungen und spenden für gemeinnützige und mildtätige Zwecke.

Diese Grundsätze gelten bis heute und so soll es auch bleiben.

Bei allen diesen Aktionen hat es sich als sehr hilfreich erwiesen, dass sie parteipolitisch und konfessionell neutral sind.

Es gab also, eine umfangreiche Themenpalette für die Vertreter beider Heimatvereine. Das Ergebnis: „Man will zukünftig näher zusammenrücken, Erfahrungen austauschen und damit eine engere Zusammenarbeit zum Wohle der Vereine ausüben“, so die Baase Georg Hoberg und Wolfgang Rolshoven, die deshalb vorschlugen, die Zusammenarbeit zu intensivieren.

Eine ständige Verbindung, so Hoberg scherzhaft wäre ja schon durch die Straßenbahnlinie 712 gegeben.