Dumeklemmer-Plakette 2012 für die Hospizbewegung Ratingen e.V.

Foto: Volkmar Schrimpf

„Wir wollen den Tagen mehr Leben geben“,

so begann die Laudatio von Hans Müskens auf die Hospiz-Bewegung Ratingen e.V.. Den Tagen mehr Leben geben – so lautet deren Programm, deren Wunsch, der eine Aufforderung sein soll.

In diesem Jahr wurde die  Dumeklemmer-Plakette der Ratinger Jonges an die Hospizbewegung Ratingen e.V. verliehen.

Über 150 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Sommer- und Winterbrauchtum waren der Einladung der Ratinger Jonges gefolgt, um dieser Feierstunde beizuwohnen, musikalisch begleitet durch Musiker der Städtischen Musikschule Ratingen.

Nach der Begrüßung der Gäste ging der Baas der Ratinger Jonges, Georg Hoberg, auf die Kriterien der Ehrung ein. Die Ratinger Jonges ehren Mitbürgerinnen,  Mitbürger oder Organisationen,  die sich um unsere Heimatstadt und ihre Menschen in besonderer Weise verdient gemacht haben.

Die Hospizbewegung Ratingen, stellvertretend der 1. Vorsitzende Heinz Josef Breuer, wurde für ihr soziales, ehrenamtliches Engagement und ihre außergewöhnlichen Hilfeleistungen für schwerstkranke Menschen, deren Familien und Angehörige geehrt.

Eine Stadt kann sich glücklich schätzen, so Hoberg, wenn in ihr viele Menschen wohnen, die sich freiwillig engagieren, ganz gleich in welcher Form. In der Hospiz-Bewegung ist dieser Einsatz unermüdlich. Jeden Tag – mit 62 ehrenamtlichen Mitgliedern.

Breuer, der sich anschließend im Namen aller Mitglieder bedankte, zeigte sich gerührt und sagte, er sei sich der Bedeutung der Auszeichnung bewusst und werde sie mit besonderer Freude übernehmen. Die Auszeichnung sei nicht nur Anerkennung, sondern auch zusätzliche Motivation und helfe, die Wünsche der Kranken und Sterbenden zu erfüllen und zu steigern.

Die Hospiz-Bewegung ist der 24. Preisträger der seit 1986 vergebenen Dumeklemmer-Plakette. Zu den Geehrten zählten unter anderem Bruno Lambart, Ferdinand Trimborn, Hilde Weidenfeld, Hans Lumer, Erich von Gersum, Manfred Buer, um nur einige zu nennen.