Jongesbesuch bei Bert Gerresheim

Auf Einladung des international anerkannten Düsseldorfer Künstlers Bert Gerresheim machte sich eine Gruppe kunstinteressierter Ratinger Jonges auf den Weg, um sich einen lang gehegten Wunsch zu erfüllen, nämlich den Ort kennen zu lernen, wo der fast 77jährige seine Inspirationen Gestalt annehmen lässt – sein Atelier: Ein sehr großer weißer Raum mit hohen Decken im Hinterhof eines Altbaus in der Düsseldorfer Hüttenstraße. Ein Raum, der Kreativität quasi ausatmet. Es duftet nach Farbe, Gips, verschiedenen Materialien, mit denen Gerresheim arbeitet, malt, modelliert und zeichnet.

Viele bekannte Werke fanden in diesem Atelier ihren Ursprung: das Stadterhebungsmonument, die Büste Heinrich Heines, das Heine-Monument, das Hoppeditz-Denkmal und vieles mehr.

Seit Jahren pflegen die Ratinger Jonges zu dem Düsseldorfer Maler, Bildhauer und Lithografen eine besondere Beziehung.

Ihr Mitglied Wilhelm Blasberg, ein Freund des Künstlers, hat schon mehrfach den Jonges das künstlerische Schaffen und die Vita Gerresheims näher gebracht.

Bereits im Oktober 2007 stellte Blasberg während einer Veranstaltung in Anwesenheit des Künstlers das umfassende Werk des Künstlers den Besuchern vor. Außerdem fanden 2008 durch Vermittlung Blasbergs Lithografien über die Kreuzwegstationen in der Hauser Kapelle ihren Platz.

2010 und 2011 unternahm jeweils eine Gruppe Jonges unter Leitung von Wilhelm Blasberg eine Exkursion mit dem Titel: „Auf den Spuren von Bert Gerresheim“. Hier lernten die Jonges einen Großteil der Kunst Gerresheims kennen und erfuhren viel Wissenswertes über die von ihm geschaffenen Kunstwerke. Seine ausdruckstarken, sakralen Bilder und Plastiken standen dabei im Mittelpunkt.

Der Ort der Entstehung dieser Werke war ein ganz besonderes Erlebnis.