Mundartabend der Ratinger Jonges

Dönekes und Kulturpflege

Bereits 136 Zusammenkünfte des Mundartkreises der Ratinger Jonges  seit ihrer Gründung 1996 wurden  bisher durchgeführt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

So haben sie schon einiges auf die Beine gestellt, um eine der Aufgaben der Jonges, die Mundart zu pflegen, umzusetzen, unter anderem: Mundartmessen, Mundartbeiträge in der Quecke und  im Medienzentrum, während eines Deutschunterrichtes in einer Klasse des F.C. v. Weizäcker-Gymnasiums sowie der Beteiligung am Mundartwörterbuch „Von Aaadelskar bes Zoppemetz“ und vieles mehr.

Kein freier Platz war mehr beim diesjährigen Mundartabend im Spiegelsaal auf der Graf-Adolf-Straße zu ergattern, als Friedel Bonn, der Leiter des Mundartkreises, die Zuhörer begrüßte. Hierbei stellte er mit besonderer Freude das jüngste Mitglied Christian Schneider vor und sagte, wenn der Zulauf zu dem Kreis auch weiterhin anhält, ist es ihm um die Zukunft der Ratinger Mundart nicht bange.

Dönekes und Geschichten, selbst erlebt oder erdacht, wurden in Mundart vorgetragen.

Als Jürgen Bocksteegers seinen Vortrag, „Dr Minsch“,  Raimund Pfeiffer „De Mond“  und Wilfried Link „Wie weede kleene Pähd jemaat“ vortrugen, konnte die Stimmung nicht besser sein. Die Zuhörer waren begeistert. Aber auch die Vorträge von Christian Schneider, Gerd Artz und Klemens Michels bereiteten großen Spaß zuzuhören. Trotz Lampenfieber waren die schauspielreifen Vorträge ein Genuss.

Der Baas der Jonges, Georg Hoberg, versuchte seiner Freude über den gelungenen  Abend in Ratinger Mundart Ausdruck zu verleihen und bedankte sich beim Mundartkreis und wünschte den Zuhörern noch viele Wiederholungen.

 

Als Gäste konnte der Mundartkreis das Mandolinenensemble  Ratingen begrüßen.

 

Weitere Informationen unterwww.ratinger.jonges.de