Jonges besuchten den Tagebau Garzweiler

Eine Gruppe Ratinger Jonges hatte sich für eine Exkursion den Tagebau Garzweiler ausgesucht, um den Abbau der Braunkohle hautnah zu erleben.

Die 54 Herren wurden informiert über Produktion und Fertigstellung der Energieerzeugung, die zum Nachdenken veranlasste. Es ist kaum vorstellbar, dass bei den gewaltigen Erdbewegungen die für den Abbau der Braunkohle notwendig sind, der Anteil der Braunkohle an der Gesamtenergieerzeugung nur zehn Prozent beträgt.

Bis zum Jahr 2045 soll dafür auf  einer insgesamt 66 Quadratkilometer großen Fläche Braunkohle abgebaut werden. Dorf für Dorf muss dafür dem immer größer werdenden Energiebedarf der Menschen weichen. Die weltgrößten Abraumbagger werden in Garzweiler und Umgebung eingesetzt und sind so gefräßig, das jährlich ca. 140 Millionen Kubikmeter Abraum bewältigt werden muss, um die Braunkohle freizulegen. Eine gigantische Technik. Riesige Kraterlandschaften entstehen.

Dass hier einmal lebendiges Alltagsleben stattgefunden hat, ist kaum vorstellbar. Aber gleichzeitig mit dem Abbau beginnt die Rekultivierung.  Neue Wohn- und Erholungsgebiete entstehen, so dass die Menschen in einigen Jahren die Kraterlandschaften vergessen können.