Hospizbewegung zu Besuch im Dicken Turm

Sie und ihre Helfer geben Menschen mehr Freude, Würde und Leben auf ihrem letzten Weg.

Einen bewegenden Abend verbrachten die Zuhörer, als die Koordinatorin der Hozpizbewegung Ratingen, Frau M. Rubarth, bei einer Veranstaltung mit Jongesmitgliedern über Sinn und Zweck ihrer Bewegung referierte.

Die Jonges waren so beindruckt, dass sie sich spontan entschlossen, die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Hospizbewegung in den Dicken Turm einzuladen.

Hier übergab der Verein im Rahmen seiner Möglichkeiten, eine Spende in Höhe von EUR 500,00. Trotz Zuschüssen der Krankenkassen und der Stadt Ratingen ist die Hospizbewegung  auf Spenden angewiesen.

1995 wurde die Hospizbewegung in Ratingen gegründet und hat bis heute 140 Personen ausgebildet von denen 51 ständig ehrenamtlich zur Verfügung stehen.

Die Idee der Bewegung ist das achtungsvolle Begleiten von Menschen in der schwierigen Endphase ihres Lebens sowie die Betreuung und das optimale Zusammenwirken von Ärzten, Schwestern, Pflegern, Seelsorgern, Sozialpädagogen und anderen Diensten. Hier möchte die Hospizbewegung ihre ehrenamtliche Hilfe einsetzen. Eine große Aufgabe.

Der 1. Vorsitzende,  Heinz Josef Breuer, bedankte sich nach dem Besuch im Dicken Turm bei den Jonges und hofft, dass die Spende weitere Aktionen der Hilfsbereitschaft anstößt, um so ihre Arbeit unter dem Motto „Wir können dem Leben nicht mehr Tage, aber den Tagen mehr Leben geben“ auch weiterhin zu gewährleisten.

Martina Rubarth ist erste Ansprechpartnerin der Hospizbewegung. Das Büro an der Hans-Böckler- Straße 20 ist montags, mittwochs und freitags geöffnet:

Kontakt: 23847 und 994801.