Ratinger Jonges zu Gast bei Ansgar Wallenhorst

Ansgar Wallenhorst, seit 1998 Kantor an der Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul in Ratingen, führte die Jonges in die Welt des Orgelbaus und Orgelspiels ein.

Eine Orgelvorführung, die einen Blick hinter die Kulissen des Orgelprospektes bot und wo 2170 Orgelpfeifen aus Holz und Metall, von 4,80 bis 1 cm groß, 3 Manuale und Pedal solistische und orchestrale Klänge erzeugen, war das Thema von Ansgar Wallenhorst.

Mit Kompositionen des Notre-Dame Organisten Louis Vierne empfing Ansgar Wallenhorst seine Besucher.

Die 1953 erbaute und 1998 nach Plänen von Ansgar Wallenhorst modifizierte Orgel von St. Peter und Paul ist ein gewaltiger Klangkörper, und wenn sie von einem künstlerischen Hochkaräter gespielt wird, ein Erlebnis für alle Hörer.

Mit ihrer schier unendlichen Klangfarbe ist und bleibt die Orgel die Königin aller Instrumente.

Die Ratinger Jonges waren fasziniert und beeindruckt und als Hörender kann man die Aussage Ansgar Wallenhorst nachvollziehen: „Musik ist Ausdruckskunst, der Rhetorik verwandt und bemüht, sich anderen mitzuteilen. Sie ist in ihrem Wesen ein vertrauter und vertrauenschaffender Umgang miteinander.“

Spannende, lehrreiche und selbst für Nichtmusikfreunde hochinteressante Stunden wurden den Jonges geboten.

Zum Abschluss des Besuches spielte Ansgar Wallenhorst Orgelmusik von Johann Sebastian Bach, und er schaffte es, für jeden verständlich, zwischen Hörenden, Komponisten, Instrument und Spieler eine Verbindung herzustellen.

Der Abend wird den Jonges noch lange in Erinnerung bleiben und der Dank des Baas der Jonges Georg Hoberg an Ansgar Wallenhorst kam von Herzen.